Licht + Design:

Die Kraft des Lichts

Die Kraft des Lichts

 

Massimiliano Fuksas, einem der anerkanntesten internationalen Architekten, liegt der Einsatz von natürlichem Licht in seinen Gebäuden sehr am Herzen.

Er sagt: „Wenn es möglich wäre, würde ich mir natürliches Tageslicht 24 Stunden am Tag wünschen.“ Da dies nicht möglich ist, versucht er aus Überzeugung, auf jede mögliche Weise Licht in seine Gebäude zu bringen.

 

Auf dem kürzlich fertiggestellten Flughafen Shenzhen in China hat er beispielsweise Licht über Kanäle hineingeleitet, die sehr an die Lichtkanonen von Le Corbusier erinnern. „Dieses Licht können wir als ‚strukturell’ bezeichnen“, erläutert er.

 

Er fährt fort: „Ich hasse Hüllen und Fassaden: die Idee, dass es eine Außenhülle geben kann, die nur der Verhüllung dient. Ein Organismus ist ein Ganzes. Es darf keine starre Unterscheidung zwischen innen und außen geben. Dies ist die neue Rolle des Lichts: die Verbindung von Innen- und Außenseite.“

 

In Shenzhen sah er bei seinem ganzen Design das Gebäude in Bezug auf das Licht. Als Folge daraus stellt er fest: „Statt einem Gebäude ist es eine Landschaft, in der sich meine Leidenschaft für Dünen und Seen widerspiegelt.“

 

Auf die Frage nach seiner Unterscheidung von direktem und indirektem Licht antwortete Fuksas: „Direktes Licht dient dazu, den Raum hervorzuheben und ihm Bedeutung zu verleihen. Indirektes Licht wird zur diffusen Beleuchtung verwendet. Es gibt noch ein dritte Art von Licht … das magische Licht, das rätselhaft durch eine Fensteröffnung oder durch eine Ecke einfällt, die gar nicht da sein sollte. Ohne dieses magische Licht wäre ein Gebäude keine Architektur, die als poetisches Werk gedacht ist.“

Massimiliano Fuksas

Wenn es um Lampen geht, sieht Fuksas modernes Design kritisch. „Ich glaube, dass das Problem heutzutage darin besteht, dass wir häufig unansehnliche Lichtquellen haben und deshalb versuchen, sie zu verschleiern“, sagt er. „Man sieht selten Lampen, die so schön sind wie die von Castiglioni oder wie die, die in den 50er- und 60er-Jahren designt wurden.“

 

Und weiter: „Wir haben einmal eine Lampe für die Fiera di Milano designt, die aus kombinierbaren Polyedern bestand, die zu riesigen Leuchtkörpern zusammengesetzt werden konnten. Eine gute Struktur darf, auch wenn sie aus einzelnen Teilen besteht, nicht nur als die Summe dieser Teile, sondern muss als Ganzes wahrgenommen werden, ganz wie Fraktale: ein Modul ohne Einheit ist reizlos.“

Massimilioano und Doriana Fuksas haben diese Lampe aus kombinierbaren Polyedern für die Fiera di Milano entwickelt

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